Der Paranussbaum (Bertholettia excelsa) ist ein prächtiger Baum im ewigfeuchten Amazonas-Regenwald. Seine extrem hartschaligen Samen sind dunkelbraun und keilförmig. Der Kern ist weiß, ölig und schmeckt intensiv.
Aufgrund der Gefahr von Mykotoxinen wie Aflatoxin ist beim Verfüttern von Paranüssen große Vorsicht geboten! Die Qualität der Nüsse sollte exzellent sein. Leider ist es dann oft auch der Preis.
Fachleute empfehlen, die Paranüsse in Wasser auf möglichen Pilzbefall zu testen. Wenn winzige Luftblasen aus den Schalen aufsteigen, sind die Schalen nicht luftdicht und eine Kontamination ist möglich und auch wahrscheinlich. Wenn keine Blasen zu sehen sind, wird davon ausgegangen, dass die Schalen intakt sind und die Nüsse sicher sind.
Nur die großen Ara-Arten sind imstande die steinharte Schale von Paranüssen zu knacken, sinnvoll ist jedoch sie von Hand zu knacken, bevor sie an die Vögeln verfüttert werden, um offensichtliche Kontaminationen festzustellen.
Paranüsse sind eine gute Quelle für Kalzium und Phosphor (gut für die Knochen) eine ausgezeichnete Quelle für Magnesium und eine besonders gute Quelle für das Antioxidans Selen.  Selen bindet Giftstoffe und trägt somit zur Entgiftung des Körpers bei.
Sie enthalten auf 100g Nettomasse gut 656 Kalorien bei 14g Protein.